Zutaten
für den Teig:
4 Eier
200 g Mehl
1/2 l Milch
1 Prise Backpulver
1 Prise Salz
Sonnenblumenöl zum Backen der Pfannkuchen
Für die Füllung:
100 g Pilze
1 kleine Zwiebel
Sonnenblumenöl zum Anbraten
Pfeffer, Salz
6 Scheiben Appenzeller (oder Greyerzer)
Zubereitung:
Die Eier müssen getrennt werden: Die Eiweiße gebe man in einen hohen
Rührbecher, die Eigelbe gehören in eine breite Rührschüssel.
Zu den Eigelben wird nun nach und nach jeweils ein wenig Milch und ein wenig
Mehl gegeben und mit einem Handrührgerät oder einem Schneebesen kräftig
gerührt. Zum Schluß wird das Backpulver und das Salz gut daruntergemischt.
Nun wird die Pilzfüllung bereitet. Dazu die Pilze waschen und in feine Scheiben schneiden. Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden. In einem kleinen Topf etwas Öl erhitzen und darin die Pilze mit den Zwiebeln anbraten. Aus den Pilzen sollte die Flüssigkeit weitestgehend verdampfen, das dauert eine Weile. Wenn die Pilze fertig angebraten sind, mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer würzen.
Die Rinde von den Appenzellerscheiben abschneiden. Den vorbereiteten Appenzeller neben den Herd bereitstellen. Soweit ist die Füllung vorbereitet.
Zu den Eiweißen einen Schuß Mineralwasser geben und mit peinlich sauberen Quirlen oder einem ebenso sauberen Schneebesen zu Eischnee steif schlagen, der schnittfest ist. Den Eischnee vorsichtig, aber gründlich unter den Teig heben. Der vorsorgliche Koch stellt nun die Eßteller in den auf 50 °C vorgeheizten Ofen.
In einer Pfanne etwas Öl zunächst auf großer Flamme erhitzen, bis es sich wellt. Dann eine Kelle voll Teig in die Mitte der Pfanne gießen und auf dem Pfannenboden verlaufen lassen. Die Herdplatte auf mittlere Temperatur einstellen. Sobald sich der Rand des Pfannkuchen hellbraun färbt, kann man den Pfannkuchen vorsichtig mit einem Pfannenheber wenden. Auf eine Hälfte der gebackenen Seite verteilt man nun 1 - 2 Eßlöffel Pilzmasse und bedeckt diese mit einer Scheibe Appenzeller. Sobald der Pfannkuchen auch von der zweiten Seite gebacken ist, tut man ihn auf einen vorgewärmten Teller. Dort angelangt, klappt man ihn "zu", also die nichtbelegte Seite auf die Pilz-Appenzeller-Seite.
Das wiederholt man nun bis zum Ende des Teiges. Nachteil des Gerichtes ist eindeutig, daß immer eine Person am Ofen stehen muß und Pfannekuchen backt, da sie frisch und heiß am besten schmecken. Freundliche Kochgemeinschaften wechseln sich daher beim Essen und Backen ab.